Impulse von Edit Siegfried-Szabo mitten in der Corona-Krise

Impulse von Edit Siegfried-Szabo mitten in der Corona-Krise

Situation mit Hilfe der Supraleitung-Methode aus der Vogelperspektive betrachten

Basel (pts006/16.06.2020/07:30) – Die aktuelle Situation in der Welt rund um das neue Virus erschĂŒttert weiterhin mehr oder weniger. Nicht nur die Tatsache, dass das Virus unbekannt, unberechenbar und unsichtbar – wie ein Feind aus dem Hinterhalt – ist, sondern auch die ganze politische und wirtschaftliche Lage verunsichert verstĂ€ndlicherweise viele Menschen. Plötzlich stehen wir ganz machtlos da! Viele fĂŒhlen sich irritiert durch die zum Teil Ă€usserst widersprĂŒchlichen Aussagen von verschiedenen Fachleuten. Hinzu kommen immer noch EinschrĂ€nkungen oder gar Verbote liebgewonnener Gewohnheiten und TĂ€tigkeiten.

In solchen Phasen des Lebens ist es wichtig, immer wieder zur eigenen Mitte zurĂŒckfinden zu können. Bei Angst und Stress verengt sich die komplexe Tiefenmuskulatur des Beckens, der Brustraum zieht sich ebenfalls zusammen. Mit Hilfe einer Ă€usserst einfachen physischen Übung aus der Supraleitung-Methode ist es möglich, auch die seelische Mitte wieder zu finden.

Übung:

Stellen Sie sich hĂŒftbreit hin und beginnen Sie, in Zeitlupentempo mit ihrem Becken eine liegende 8 zu zeichnen, wobei sich der Brustraum nicht mitbewegen soll. ZĂ€hlen Sie dabei im Sekundentakt bis auf zehn, und wiederholen Sie diese Übung fĂŒnfmal hintereinander. Spielen Sie nun mit der Grösse der 8, wechseln Sie auch die Richtung, stellen Sie die 8 seitlich auf oder machen Sie die Bewegung vor und zurĂŒck. Anschliessend halten Sie ihren Beckenraum stabil und machen die 8er Bewegung vom 12. Brustwirbel aus. Beim 12. Brustwirbel (siehe Bild) treffen sich an der inneren Seite des 12. Brustwirbels der Psoas und das Zwerchfell. Sowohl der Psoas als auch das Zwerchfell sind fĂŒr ein seelisches und körperliches Gleichgewicht verantwortlich. Diese Muskeln werden dann am besten belebt, wenn die Bewegungen sehr langsam ausgefĂŒhrt werden.

Gelingt es uns wieder, in unsere Mitte zurĂŒckzukehren, können wir das Geschehen wie aus der Vogelperspektive anschauen und erkennen, dass unser Leben einem Schauspiel gleicht: Es gibt die Hauptdarstellerin, die Nebendarsteller, den Regisseur, die Souffleuse und verschiedene SchauspielbĂŒhnen.

Betrachten wir die aktuelle Lage als eine Szene im gesamten Schauspiel unseres Lebens, dann stehen wir plötzlich in der Mitte der Windhose, erleben Ruhe, anstatt vom Sturm geschĂŒttelt zu werden und können mit mehr Gelassenheit der Situation begegnen.